Die wichtigsten Informationen für Ihre Kaufentscheidung! Finden Sie heraus, welche Matratze bei Rückenproblemen für Sie am besten geeignet ist.

 

Sie suchen die richtige Matratze gegen Rückenschmerzen? Es gibt eine enorme Vielzahl an Produkten auf dem Markt. Schnell verliert man da den Überblick. Um herauszufinden, welche Matratze bei Rückenschmerzen für Sie in Frage kommt, sollten Sie ein paar Dinge beachten.

 

 
Zu allererst hier die wichtigsten 9 Punkte, die Sie beim Kauf einer neuen Matratze für Rückenprobleme beachten sollten.
 
Beachten Sie beim Kauf Ihrer neuen Matratze Folgendes

Wichtig für Ihren Rücken

  • Ihr Gewicht → bestimmt zusammen mit Ihrer Größe (BMI) den Härtegrad Ihrer Matratze
  • Ihre Größe → wichtig für die Länge der Matratze und bei der Auswahl einer 5-7-Zonen-Matratze
  • Ihr Körperbau (Hüfte-Taille-Schulter-Verhältnis) → definiert verschiedene Bereiche einer Matratze
  • Ihre Lieblingsschlafposition → in dieser Position muss die Matratze optimal passen
  • Ihr Schmerzbereich → definiert, in welchen Bereichen die Matratze besonders unterstützen muss

Wichtig für Ihre Gesundheit allgemein

  • Ihre Körpertemperatur (Neigung zum Schwitzen/ Frieren) → bestimmt das Material Ihrer Matratze
  • Haben Sie Allergien? → bestimmte Matratzenmaterialien sind Staub und Milbenfrei

Wichtig für den Matratzenkauf

  • Raumgewicht → gibt einen Anhaltspunkt für die Lebensdauer der Matratze
  • Rückgabe- und UmtauschrechtProbeschlafen statt Probeliegen!
 

TIPP: VORTEILE BEIM ONLINEKAUF
Die meisten Online-Händler räumen dem Käufer mittlerweile ein Probeschlafen mit Rückgaberecht von 30 – 100 Tagen ein. Dadurch gibt es nahezu KEIN Fehlkaufrisiko mehr. Auch der Transport erübrigt sich, da das Produkt nach Hause geliefert wird. Manche Online-Händler holen soger bei Nichtgefallen, die neue Matratze wieder ab oder entsorgen die Alt-Matratze. In den meisten Ladengeschäften ist ein Probeschlafen leider nicht möglich. Fragen Sie hier unbedingt nach Ihrem Umtauschrecht! Auch bei einer sehr guten Beratung können Sie letztendlich erst nach 8-14 Tagen Probeschlafen entscheiden, ob Sie sich für die richtige Matratze entschieden haben!

Ist eine falsche Matratze der Grund für Ihre Rückenschmerzen?

Rückenprobleme können erst einmal viele Gründe haben. Allerdings ist es gerade bei Rückenproblemen wichtig, dass der Rücken sich im Schlaf erholen kann!

Rückenschmerzen nach dem Schlafen?

Wachen Sie schon morgens mit Rückenschmerzen auf? Vergehen die Schmerzen über den Tag dann wieder? Oder haben sie sogar Rückenschmerzen beim Schlafen? Dann ist es gut möglich, dass eine falsche Matratze der Grund dafür ist.

Rückenschmerzen trotz neuer Matratze?

Sollten Sie sich gerade eine neue Matratze gekauft haben und seither erstmals morgens an Rückenschmerzen leiden, haben Sie ein wenig Geduld! Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.

Wenn sie Jahre lange auf einer durchgelegenen Matratze lagen, haben sich Ihre Wirbelsäule und Ihr ganzes Nervensystem an die falsche Haltung angepasst. Nun muss sich Ihr Körper erst an die gesunde Haltung gewöhnen. Das kann durchaus erstmal wehtun, Ihr Rücken wird es Ihnen aber langfristig danken. Ihr Körper braucht 8-14 Tage, bis er sich an die neue Matratze gewöhnt hat.

Haben Sie einen verstellbaren Lattenrost? Sie können hier den Härtegrad in den verschiedenen Körperzonen erhöhen oder senken, falls Sie das Gefühl haben, die Matratze ist zu Hart oder weich.

Sollten die Schmerzen nach dieser Zeit allerdings nicht verschwinden, überprüfen Sie Ihre Matratze auf die genannten Auswahlkriterien und führen Sie den hier beschriebenen Selbsttest durch. Möglicherweise liegen Sie noch nicht auf IHRER Matratze. Fragen Sie Ihren Händler nach Ihrem Umtausch- oder Rückgaberecht.

Häufige Rückenschmerzen

Auch wenn Rückenschmerzen sie ständig begleiten, sollten Sie unbedingt auf eine passende Schlafunterlage achten. Ihr Rücken muss sich im Schlaf erholen können!

In unserem digitalen Zeitalter, das vorwiegend von sitzenden Tätigkeiten und einseitigen Bewegungen geprägt ist, müssen wir natürlich darüber hinaus unseren Rücken regelmäßig „artgerecht“ beanspruchen, um die Muskulatur zu stärken und Schmerzen vorzubeugen. Menschen, die eine ausgeprägte Rückenmuskulatur haben, schlafen auf vielen Matratzen gut.

Falls sie häufig starke Schmerzen haben, sollten Sie unbedingt mit einem Orthopäden darüber sprechen! Möglicherweise ist eine orthopädisches Bettsystem oder eine Matratze mit einer Visco-Schaum-Auflage für sie unerlässlich.

WICHTIG
Natürlich kann eine Matratze ein bestehendes Rückenleiden nicht heilen! Die richtige Matratze verhilft jedoch in der Nacht zu einer entspannten, druckfreien Lagerung der Wirbelsäule.

Was eine gute Matratze für den Rücken leistet

Ausreichender erholsamer Schlaf ist für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden von größter Bedeutung. Dazu gehört auch, dass unser Rücken sich im Schlaf entspannen kann.

Dies gelingt nur, wenn die Schlafhaltung, der natürlichen Form unserer Wirbelsäule entspricht. Nur so erhalten die Bandscheiben Platz, um Nährflüssigkeit aus der Umgebung aufzunehmen und sich „aufzuladen“. Es dürfen keine Verdrehungen, Biegungen und Druckpunkte entstehen, die die Bandscheiben belasten.

Aufbau Wirbelsäule, Bandscheiben, Matratzen gegen Rückenschmerzen
Entlastung Bandscheiben, Belastung Bandscheiben, Gewebeflüssigkeit, Rückenschmerzen nach dem Schlafen
 

Aufgrund Ihres individuellen Körperbaus, muss ihre Matratze Ihren Körper in bestimmten Regionen stärker als in anderen stützen. Sie muss sich filigran an Ihren Körper anpassen. Der Druck, den der Körper im Liegen auf die Schlafunterlage ausübt, muss gleichmäßig verteilt werden. Die druckbelasteten Zonen müssen durch die Matratze druckentlastet werden. Nur so kann die Wirbelsäule anatomisch korrekt gelagert werden. Die Blutzirkulation wird erleichtert und die Muskeln können sich entspannen.Diese Druckentlastung können nur Matratzen leisten, die eine hohe Punktelastizität besitzen.

WICHTIG
Gute Matratzen für den Rücken müssen eine hohe Punktelastizität haben!

Normale Federkernmatratzen und sogenannte Bonell-Federkernmatratzen wirken flächenelastisch. Dünne Futonmatratzen, sowie Unterlagen aus reinen Naturmaterialien wie Kokos, Stroh oder Rosshaar können aufgrund ihrer geringen Dicke und ihrem Materialität kaum Elastizität bieten. Die frühere Annahme, dass man bei Rückenschmerzen auf einer harten Unterlage gut aufgehoben ist, ist lange überholt.

Punktelastizität, Flächenelastizität, Druckentlastung, Blutzirkulation, welche Matratze bei Rückenschmerzen

Die korrekte Lagerung der Wirbelsäule

Optimale Lage auf einer Matratze, natürliche Form der Wirbelsäule, Bandscheiben aufladen, Doppel-S-Form

Die Richtige Lage im Bett – Seiten- und Rückenlage

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Besonders Seitenschläfer sollten auf eine hohe Punktelastizität Ihrer Matratze achten, damit Schulter und Becken tiefer einsinken können, um eine gerade Lagerung der Wirbelsäule zu gewährleisten. Bauchschläfer sollten unbedingt darauf achten, dass die Matratze nicht zu weich ist, da sonst eine Hohlkreuzbildung unterstützt wird. Kinder sollten ebenfalls auf keiner zu weichen Matratze liegen. Ihre Wirbelsäule ist noch eher gerade und entwickelt erst später die Doppelte-S-Form.

Der BMIs als Indiz für den passenden Härtegrad der Matratze

Härtegrad der MAtratze nach Body-Maß-Index bestimmen, BMI, Richtwert Tabelle

Ihr Körpergewicht relativ zu Ihrer Körpergröße (Body-Maß-Index: BMI = Gewicht/ Körpergröße²) bestimmt annähernd den Härtegrad Ihrer neuen Matratze. Eine Frau die 60 kg wiegt und 1,70 groß ist, braucht einen niedrigeren Härtegrad, als eine Frau die ebenfalls 60 kg schwer ist, aber nur 1,50 groß.

Der Härtegrad von Matratzen, sowie die Einteilung in 3,4 oder 5 Stufen, ist leider nicht genormt. Er variiert je nach Hersteller und Produkt. Die Einteilung in verschiedene Härtegrade kann nur eine Differenzierung innerhalb einer Matratzenart eines Herstellers ermöglichen. Es ist keine allgemeingültige Angabe!

Somit kann sich z. B. eine Matratze A mit dem Härtegrad 2 vom Hersteller 1 härter anfühlen, als eine Matratze A mit dem Härtegrad 3 vom Hersteller 2.
Die abgebildete allgemeine Härtegradtabelle ist also nur als Empfehlung und Orientierungshilfe zu betrachten.

Beispiel anhand meiner eigenen Situation

Ich bin eine große, schlanke und somit leichte Person Mitte dreißig, habe allerdings breite Schultern und ein breites Becken, mit rundlichem Po.

Da mein Bodymaßindex 19 ist, muss meine Matratze einen geringen Härtegrad haben und mich in der Seitenlage, meiner Lieblingsschlaflage, in diesen Bereichen tief genug einsinken lassen, damit die Wirbelsäule gerade ist.

Da ich eher zum Frieren neige, bevorzuge ich Materialien wie Kaltschaum und Latex. Ich habe durch vorwiegend sitzende Tätigkeiten am PC oft Schmerzen Im Nacken-/Schulterbereich, sowie im Bereich des Lendenwirbels. Hier darf im Schlaf kein zusätzlicher Druck ausgeübt werden. Ich benutze deshalb auch ein spezielles Nackenkissen.

Der Vorteil von 7-Zonen-Matratzen

Durch die Einteilung in Zonen können schwere oder breite Körperpartien, wie Schulter und Becken, tiefer einsinken und Taille sowie Nacken bleiben trotzdem gestützt. Zu empfehlen ist die gängige 7-Zonen-Matratzen, die perfekt auf den Körper zugeschnitten ist. Es gibt je nach Körpergröße unterschiedliche Abstufungen zwischen 160 cm und 190 cm.

Die Zonen sind symmetrisch aufgebaut, sodass Sie die Matratze drehen und wenden können und auch sollten. Dies verlängert die Lebensdauer. Eine Matratze mit weniger Zonen kann den Körper nicht optimal Stützen, eine mit mehr Zonen bringt keinen Mehrwert.

5-Zonen-Matratzen unterscheiden sich von 7-Zonen-Matratzen durch das Fehlen eines Kopfbereichs. Die meisten viscoelastischen Matratzen sind nicht in einzelne Zonen eingeteilt. Der individuelle Druck des Körpers wird hier jedoch punktgenau abgebildet, so dass eine weitere Unterteilung nicht notwendig ist.

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Die 7-Zonen

1.Kopfzone: Dieser Bereich ist eher fest, da der Kopf eine stabile Stütze benötigt
2.Schulterzone: In der Regel die weichste Zone einer Matratze. Speziell bei Seitenschläfern oder Rückenschläfern ist diese Zone der Matratze wichtig. Sowohl Schulter als auch Schulterblätter müssen gut einsinken und wenig Gegendruck empfinden. So entlasten Sie die Muskulatur und die Arme schlafen nicht ein.
3.Lendenzone/ Lordosenzone: Diese Zone ist wieder etwas fester, um den Lendenbereich gut zu stützen und die Wirbelsäule während des Schlafs immer in einer entlastenden Position zu halten.
4.Hüftzone: Eine mittelfeste Zone, die dafür sorgt, dass die Hüfte gut einsinkt. Bei einem Seitenschläfer sorgt sie zusammen mit der weichen Schulterzone dafür, dass der Schläfer eine gerade Wirbelsäule hat, die parallel zum Boden verläuft.
5.Oberschenkelzone: Identisch mit Zone 3 Lendenbereich
6.Wadenzone: Identisch mit Zone 2 Schulterbereich
7.Fusszone: Identisch mit Zone 1 Kopfbereich

Welche Matratze bei Rückenproblemen?

Diese 4 Matratzenarten kommen für Sie in Frage

Taschenfederkernmatratze oder Tonnentaschenfederkernmatratze

  • Taschenfederkernmatratzen bestehen im Kern aus vielen zylinderförmigen Metall- oder Stahlfedern, die in einzelne Gewebetaschen eingenäht sind. Da jede Feder einzeln für sich wirken kann, wird dadurch eine hohe Punktelastizität erreicht, anders als bei einfachen Federkernmatzen. Wichtig sind die Zonierungen, in denen die Federn unterschiedlich stark nachgeben. Je höher die Anzahl an Federn, desto punktelastischer wirkt sie.
  • Durch die hohe Anzahl an Stahlfedern ist die Matratze allerdings recht schwer.
  • Die Beschaffenheit der Federn bestimmt den Härtegrad der Matratze.
  • Die Stahlfedern schwingen leicht nach. Die Federn von Tonnentaschenfederkernmatratzen haben eine bauchige Form, weshalb sie weniger nachschwingen.
  • Da die Matratze viele Hohlräume hat, zeichnet sie sich durch eine gute Luftzirkulation und somit einen guten Feuchtigkeitstransport aus. Damit ist sehr hygienisch und für Menschen geeignet, die zum Schwitzen neigen.
  • Da bei Taschenfederkernmatratzen die Federung über die Matratze selbst funktioniert, kann jeder Lattenrost mit engem Lattenabstand benutzt werden.
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    Die aktuell besten Taschenfederkernmatratzen

  • Matratze Irisette Lotus Tonnentaschenfederkern von Badenia Bettcomfort
  • Viva Plus Aqua Taschenfederkern Plus Matratze von Schlaraffia
  • Tonnen-Taschenfederkernmatratze Florence Plus Qualitätsmatratze von M.K.F.
  • Kaltschaummatratze

  • Kaltschaummatratzen bestehen aus einer synthetischen kaltgeschäumten Füllung auf Polyurethan-Basis (PU/ PUR).
  • Bei Kaltschaummatratzen ist das Raumgewicht, ein wichtiger Indikator für Ihre Haltbarkeit. Es gibt an wieviel kg Material pro m³ Schaumstoff verwendet wurde. Je höher das Raumgewicht, desto haltbarer ist die Matratze.
  • Durch die grobe offenporige Struktur sind Kaltschaummatratzen sehr atmungsaktiv und hygienisch. Wärme können sie besser speichern als Taschenfederkernmatratzen.
  • Milben haben es bei entsprechender Pflege (regelmäßiges Wenden und Lüften) schwer, sich einzunisten. Zudem mögen Milben synthetische Materialien nicht.
  • Kaltschaummatratzen gibt es in verschiedenen Ausführungen bezüglich Ihrer Querschnitte. Wichtig ist die Einteilung in verschiedene Zonen, die unterschiedlich stark nachgeben.
  • Kaltschaummatratzen gibt es in unterschiedlichen Härtegraden. Leider variieren diese je nach Hersteller.
  • Kaltschaummatratzen benötigen ein federndes Lattenrost, bei dem sich bestenfalls die Härtegrade der Latten unterhalb der einzelnen Körperzonen einstellen lassen.
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    Die aktuell besten Kaltschaummatratzen

  • Anti-Kartell-Matratze von Bodyguard
  • Hochwertige 7-Zonen Kaltschaummatratze von AM Qualitätsmatratzen
  • SOFTWELLE orthopädische 7-Zonen-HR-Kaltschaummatratze von Ravensberger
  • ORTHOPÄDISCHE 7-Zonen HR Kaltschaummatratze von Ravensberger
  • STRUKTURA-MED 60 7-Zonen HYLEX+HR Kaltschaummatratze von Ravensberger
  • Latexmatratze

  • Latexmatratzen werden aus synthetischem (Erdöl) oder/und natürlichem Kautschuk (Kautschukbaum) im Aufschäumverfahren hergestellt.
  • Je höher der Anteil an Naturlatex, desto höher ist auch die Punktelastizität der Latexmatratze. Durch eine Einteilung in Zonen wird der Liegekomfort noch optimiert.
  • Der Anteil an Naturlatex, wirkt sich ebenso positiv auf die hohe Lebensdauer der Matratze aus, die generell bei etwa 10 Jahren liegt.
  • Der Luftaustausch bei Latexmatratzen ist durch die sehr feine offenporige Struktur nicht ganz optimal, weshalb sie öfter gelüftet werden müssen. Bei dem sogenannten Stiftlatex sorgen herstellungsbedingt senkrechte Luftkanäle für eine bessere Durchlüftung.
  • Latexmatratzen können Wärme gut speichern und sind dennoch sehr hygienisch, da sie Feuchtigkeit abweisen und gar nicht erst aufnehmen. Deshalb sind für die „Frostbeulen“ unter uns geeignet, aber nicht für Menschen, die zum Schwitzen neigen.
  • Latexmatratzen haben ein hohes Raumgewicht und sind deshalb sehr schwer. Da sie regelmäßig gelüftet und gewendet werden sollten, brauchen schwächere Menschen hierbei Hilfe.
  • Für Hausstauballergiker sind Latexmatratzen besonders geeignet, da Milben hier keine guten Lebensbedingungen vorfinden. Allerdings sollten Sie vor dem Kauf sicher gehen, dass Sie auf Latex nicht allergisch reagieren!
  • Je nach Verdichtung des Materials gibt es auch bei den Latexmatratzen verschiedene Härtegrade, die je nach Hersteller variieren.
  • Latexmatratzen sind relativ teuer, haben dafür aber auch eine durchschnittlich längere Lebensdauer als Kaltschaummatratzen.
  • Sie benötigen einen federnden Lattenrost, bei dem sich bestenfalls die Härtegrade der Latten unterhalb der einzelnen Körperzonen einstellen lassen.
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    Die aktuell besten Latexmatratzen

  • Naturlatex-Matratze „Supra-Comfort“ mit 7-Zonen-Körperstütz-System von Allnatura
  • 7-Zonen NATUR Latexmatratze LATEXCO 85% Natur Medicott-SG von Ravensberger
  • Visco Kaltschaum Matratze

  • Visco-elastische Schäume wurden ursprünglich von der NASA entwickelt, um den Astronauten in der Startphase eine bestmögliche Druckentlastung zu bieten. Sie reagieren träge und gehen bei Entlastung verzögert in ihre ursprüngliche Form zurück („Memory“-Effekt, elastisch: kehrt nach Verformung in Ausgangslage zurück, viscos: bildet Abdruck).
  • Visco-Matratzen bestehen vorwiegend aus einer Kombination aus einem Kaltschaumkern mit visco-elastischer Auflage. Bei einer Matratzendicke von 20-24 cm sollte der Kaltschaumkern ca. 14 – 19 cm, die Auflage ca. 8-10 cm hoch sein. Visco-elastische Auflagen gibt es auch einzeln zu kaufen.
  • Eine Visco-Kaltschaum-Matratze bietet eine hervorragende Punktelastizität. Der Körper sinkt in den visco-elastischen Schaum ein und wird allseitig „umschlossen“. Er kann dadurch orthopädisch korrekt liegen und absolut druckfrei gelagert werden. Daher sind Visco-Matratzen für Menschen mit starken Rückenproblemen und auch für Menschen mit Durchblutungsstörungen sehr zu empfehlen!
  • Da Visco-Matratzen sehr anpassungsfähig sind, sind Liegezonen weniger von Bedeutung.
  • Durch die „Kuhle“, die Ihr Körper auf einer Visco-Matratze erzeugt, kann eine häufige Änderung der Schlafposition als unangenehm empfunden werden. Je höher die Visco-elastische Auflage ist, desto schwieriger wird das Umdrehen.
  • Sie benötigen einen federnden Lattenrost, bei dem sich bestenfalls die Härtegrade der Latten unterhalb der einzelnen Körperzonen einstellen lassen.
  • Visco-Matratzen sind weniger atmungsaktiv können Feuchtigkeit schlecht transportieren. Sie haben zudem eine gute Wärmeisolierung. Deshalb sind sie für Menschen, die zum Schwitzen neigen, nicht geeignet!
  • Für Hausstauballergiker sind Visco-Matratzen besonders geeignet, da Milben hier keine guten Lebensbedingungen vorfinden.
  • Das Raumgewicht bei Visco-Matratzen sollte nicht unter 50 liegen, um den Körper optimal stützen zu können und eine ausreichende Lebensdauer zu gewährleisten.
  • Auch Visco-Kaltschaum-Matratzen gibt es in unterschiedlichen Härtegraden. Vorsicht: Die visco-elastische Auflage ändert ihren Härtegrad sich je nach Raumtemperatur, je kälter, desto härter.
  • Visco-Kaltschaum-Matratzen sind recht teuer.
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    Die aktuell besten Visko Kaltschaum Matratzen

  • Visco-Matratze „Vitastar“ von Allnatura
  • Das Visco Kaltschaum Matratzen Sortiment von Tempur
  • Viscoelastische Matratzenauflage von MSS
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    WICHTIG
    Visco-Kaltschaum-Matratzen sind die geeignetsten Matratzen gegen Rückenschmerzen und als orthopädische Matratze äußerst zu empfehlen!

    Bettsystem

    Das Bettsystem von SAMINA ist das Non plus ultra, wenn es um gesunden orthopädischen Schlaf geht. Es kombiniert ein einzigartiges frei schwingendes Lattenrostsystem, mit einer dünnen Naturkautschukmatratze, einer Erdungsauflage und einer Klimaregulierenden Schafschurwollauflage. Das Bettsystem besteht aus ausnahmslos natürlichen unbehandelten Rohstoffen von höchster Qualität und wird in sorgfältiger Handarbeit hergestellt. Somit liegt es auch in einem sehr hohen Preissegment. Wer sich diese Kosten leisten kann, sollte unbedingt einen Beratungstermin in einer Filiale seiner Nähe machen, probeliegen und sich kompetent beraten lassen. Wer einmal in einem Bettsystem von SAMINA gelegen hat, will sich vermutlich nirgendswo anders mehr betten.
    TIPP: Samina beliefert auch ausgesuchte Hotels. So kann man im Urlaub Probeschlafen!

    1 Kommentar zu Welche Matratze bei Rückenschmerzen

    1. Hallo Anna,
      Du hast eine toll ausführliche Website zum Thema richtige Lagerung beim Schlafen. Ich bin Schlafberaterin bei BESTBED und freue mich immer, wenn das Thema guter Schlaf schön aufbereitet ist, weil ich manchmal das Gefühl habe, dass die allermeisten Menschen sich erst dann damit befassen, wenn sie schon richtig schlimme Probleme haben.
      Was den Härtegrad der Matratze betrifft, bin ich aus unserer Erfahrung der Meinung, dass „der passende Härtegrad“ eine sehr individuelle Sache ist. Oft lässt sich das, was dem Menschen dann wirklich gut tut, nicht mit einer Tabelle klären.
      Die Matratzenhersteller interpretieren die Härtegrade unterschiedlich, d. h. eine H3 Matratze eines Herstellers kann sich wesentlich fester anfühlen als die eines anderen Herstellers – besonders wenn es auch noch unterschiedliche Materialien sind.
      Dann macht die Körperstatur einen großen Teil dessen aus, wie die Matratze beschaffen sein sollte. Hat jemand sehr breite Schultern, wiegt aber viel, braucht er dennoch wenigstens im Schulterbereich eine weiche, nachgiebige Matratzenzone usw. – vom persönlichen Wohlempfinden und Vorlieben des Liegegefühls ganz zu schweigen.
      In der persönlichen Schlafberatung achte ich immer auf drei Punkte:
      1. Korrekte Position der Wirbelsäule (wie bei Dir herrlich beschrieben mit Grafiken oben)
      2. Gleichmäßige Druckverteilung (dazu greife ich mit der Hand unter Schulter, Taille, Hüfte, Knie usw.)
      3. Persönliches Wohlempfinden (manche mögen das Gefühl, von der Matratze wie von einem Nest umfangen zu werden, manche wollen lieber fest und kühl liegen)
      Am Ende kommt manchmal was Erstaunliches dabei heraus.
      Ich wünsche Dir Alles Gute!
      Viele Grüße von
      Lin Scherer

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